Installationsanleitung SPS Fatek B1-Serie: vollständiges technisches Handbuch
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Installationsanleitung: Fatek SPS B1 Serie
🛠 Mechanische Montage
- Ultrakompakte (schlanke) Struktur mit der Möglichkeit der Hardware-Erweiterung auf der rechten Seite über einen dedizierten Flachbus
- Schnelle hintere Befestigung an einer Standard-35-mm-DIN-Schiene mittels Federklemmung
- In Umgebungen mit kontinuierlichen Vibrationen ist es zwingend erforderlich, die integrierten geschlitzten Kunststoffhaken an der Unterseite herauszuziehen und die Befestigung mit M4-Schrauben an einer Platte vorzunehmen
- Zusatzmodule werden ausschließlich auf der rechten Seite eingesteckt; die beiden Enden an der DIN-Schiene mit Metall-Endanschlagklemmen fixieren
- Freiraum: mindestens 50 mm über und unter dem Gehäuse
- Smart Side-by-Side-Platzierung: kontinuierliche, lückenlose Installation nebeneinander mit den eigenen dedizierten Erweiterungsmodulen
💻 Software-Konfiguration
- Software: Winproladder (offizielles Fatek Automation Portal)
- Schnittstelle: Vorderer Port 0 (Mini-DIN 4 Pin), Fatek Kabel FB-U2C-MDIN21 (USB-Mini-DIN)
- Treiber: Prolific oder FTDI je nach Kabelchip
- Verbindung: SPS > Verbindungseinstellungen, Standardparameter 9600 bps, 7 Datenbits, Even Parity, 1 Stoppbit
- Blockierende Einschränkung: Die B1-Serie unterstützt kein Online-Editing; um Änderungen zu übertragen, muss die SPS in den Stopp-Modus versetzt werden
- Lesen von der SPS: Datei > SPS öffnen, Speichern der .pld-Datei
- Schnelle Klonung: Eine neue leere CPU desselben Modells anschließen, die .pld-Datei öffnen und SPS > Schreiben starten (weniger als 5 Sekunden)
- Online-Monitoring: F2 zum Aufrufen des Monitor-Modus, aktive Zweige werden grün gefärbt
⚡ Sicherheit und Verdrahtung
- Vor Arbeiten an den Schraubklemmen immer die Hauptstromversorgung trennen
- Transistorausgänge (MJ oder MT): maximaler Schaltstrom pro Punkt 0,5A
- Freilaufdioden (z.B. 1N4007) parallel zu jeder externen induktiven DC-Last installieren
📝 Zusätzliche Hinweise
Limit: maximal 64 digitale E/A-Punkte gesamt (native + Erweiterungen). Analoge Erweiterungen belegen Port 1; zusätzliche serielle Kommunikationen erfolgen über Port 2. Keine Hardware-Retentivität (Latch) an den Ausgängen Y0-Y255. Adressen: X0-X63/Y0-Y63, M0-M1999 flüchtig, M2000-M7999 retentiv.
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